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Hüllmann

Comeback: Hüllmann hilft Hashemian

Jawoll. Nach zwei Monaten Auszeit ist Fußballtrainer Frank Hüllmann zurück. Der 49-Jährige hat die Ruhepause beendet und wütet wieder durch die Coachingzone.

Frank Hüllmann ist zurück. Das alleine reicht doch eigentlich als News. Aber wir machen ein bisschen mehr draus, weil wir eben auch mit ihm sprachen.

„Hülle hilft Hashemian“, nennt uns der Niendorfer die spektakuläre Comeback-Schlagzeile. Nachdem der Trainer des Niendorfer TSV im Sommer privat um eine Auszeit bat, ist er nun mit Volldampf und Energie zurück. „Ganz ohne Fussball geht es irgendwie nicht“, gesteht er und wirkt tatsächlich powervoll wie eh und je.

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Seine neuen Aufgaben: Bis Winter übernimmt Hüllmann die Nachwuchsrunde des Niendorfer TSV, die er vor rund eineinhalb Jahren selbst ins Leben gerufen hat und führt junge Spiele an den Ligabereich heran oder baut abgefallene Oberligakicker wieder für eben jenen Bereich auf.

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Offizieller Partner des Ligamannschaft des Niendorfer TSV

Ürsprünglich war dem Coach mit seiner Wiederaufnahme sofort wieder das erste Glied zugedacht. Doch er erklärt: „Ich habe ein richtig gutes Gefühl bei dem, was Vahid Hashemian und Ali Fahardi da derzeit machen. Außerdem will ich diese Zeit auch nicht wieder aufwenden. Sie machen das gut und ich bin momentan mit meiner Situation glücklich. Und ich will Ali Fahardi auch nicht seinen Antrieb nehmen. Der ist mehr auf dem Platz als jemals bei mir. Jetzt fällt er wahrscheinlich wieder hinten runter, wenn er das liest“, schmunzelt ein richtig gut gelaunter Hüllmann.

Neben dem Training der Nachwuchsrunde scoutet „Hülle“ für Hashemian die nächsten Gegner. „Ich bin seit 1999 ununterbrochen in der Liga und kenne jeden Grashalm. Es wäre doch doof, wenn wir das nicht nutzen und ich ihm beratend zur Seite stehe, sodass er ein paar mehr Infos bekommt.“

Also, Grüße sind ausgerichtet und „Hülle“ ist back.

Harry Jurkschat

Seit Gründung mit auf dem brennenden BTB-Rasen. Im Gegensatz zu Semmler ist Jurkschat smart. Eine Mischung aus Mehmet Scholl und Günter Netzer. Der ewig 31-Jährige Insiderexperte harmoniert sich von Meppen bis Kiel, ist der Ausbügler und Staubsauger in der 2. Reihe. Dazu kommt aufgrund internationaler Fussball-Erfahrung (6 Länderspiele für Deutschland) Know-How im Wesentlichen. Manko: Bisweilen zu symphatisch und häufig mit den Sekretärinnen beschäftigt.