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Hamburg-Stealers-I-2016

Saisonstart der Hamburg Stealers

Die Hamburg Stealers schwingen die Keule. Am 23. April um 15 Uhr steigt das erste Heimspiel der Saison gegen die Hannover Regents im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf. Hier erklären wir den Bundesliga-Baseball.

Der Verein
1985 als Lokstedt Stealers gegründet, standen die Hamburger nach zahlreichen Aufstiegen nur sechs Jahre später in der Baseball-Bundesliga. 2000 wurde das Team Deutscher Meister und Pokalsieger. Vier Jahre später fusionierte der Klub mit dem HSV, bis er sich 2015 wieder verselbstständigte und sich nun in der zweiten Saison alleine finanziert. Drei Herren- und fünf Nachwuchsteams schicken die Stealers mittlerweile an den Start, mit knapp 130 Mitgliedern ist der Verein einer der kleinsten in der Bundesliga.

Die Liga
Sieben Teams in der Nord- und acht Teams in der Südstaffel bilden eine zweigleisige Bundesliga. Von April bis Juli wird in Hin- und Rückspielen angetreten, wobei am Spieltag aus Reise- und Kostengründen jeweils zwei Spiele (Doubleheader) angesetzt sind. Insgesamt stehen 24 Spiele im Saisonplan. Die ersten vier Teams aus beiden Staffeln spielen nach der Saison die Playoffs aus, es gilt bis zum Finale der Modus Best of Five. Titelverteidiger: Heidenheim Heideköpfe.

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Das Team
Spieler aus Italien, England, Polen, den USA, Australien, Schweden und Deutschland stehen im 18-Mann-Kader, einige von ihnen sind Nationalspieler ihres Landes. Den Legionären wird als erstes das „Moin“ beigebracht, bevor es an die Keule geht. Trainer Jens Hawlitzky kam vor sechs Jahren aus Dortmund an die Elbe, trainiert die Berufstätigen und Studenten zweimal die Woche. „Viel Geld wird nicht verdient“, sagt er kurz und formuliert dennoch das Saisonziel Playoffs für seine Stealers. Die Stimmung bei Heimspielen ist familiär, Zuschauer schnacken mit den Spielern, dürfen sich manchmal gar selbst am Schläger probieren.

Das Drumherum
Im Schatten des Trainingsgeländes des FC St. Pauli an der Kollaustraße steht das Baseballstadion am Langenhorst 4 und bietet 1.200 Zuschauern Platz. Seit Kurzem wird mit einem schicken Clubhaus gelockt, an dem Tischler-Trainer Hawlitzky selbst Hand anlegte. Für 8 Euro Eintritt wird den im Schnitt 50 bis 300 Interessierten einiges geboten: Ein DJ lässt die Boxen dröhnen, der Stadionsprecher erklärt Sport-Neulingen während der Pausen die Regeln und Burger-Buden sorgen für amerikanisches Flair. Im ständig wechselnden Programm sind schon Bands und Cheerleader aufgetreten. „Auch am Opening Day gegen Hannover werden wir uns wieder einiges einfallen lassen“, verrät Hawlitzky, der für Freiluftmufffel das Spiel bald auch auf Flachbildschirmen im Clubhaus laufen lassen will. „Die 1.000-Zuschauer-Marke wollen wir irgendwann knacken“, visioniert der 35-Jährige.

Die nächsten Heimspiele
23.04. 15:00 Uhr vs. Hannover Regents
07.05. 15:00 Uhr vs. Bonn Capitals
08.05. 13:00 Uhr vs. Bonn Capitals
04.06. 13:00 Uhr vs. Dortmund Wanderers
04.06. 15:30 Uhr vs. Dortmund Wanderers

Dieser Artikel erschien zuerst in sporting hamburg.
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Benny Semmler

Papa, Blogger, Mitgründer FRISCHER FILM, Seniorenspieler USC Paloma, Mitglied UnterstützerClub des FC St. Pauli, Towers-Fan und Gotnexxt.de-Follower.